Gesundheitsreform - Durchbruch Teil II

Kompromiss bei der Gesundheitsreform II

Definitiv neu bei der Gesundheitsreform ist die Versicherungspflicht. Dadurch sollen die Nichtversicherten ( ausgegangen wird von 300000 ) sich nicht erst bei Krankheiten versichern, sondern kontinuierlich versichert sein. Ab dem 1 Juli 2007 müssen nicht versicherte Bürger von den privaten Krankenversicherungen aufgenommen werden - in den Standardtarif. Dieser existiert bereits und bietet ähnliche Leistungen - aber auch Bedingungen- wie der geplante Basistarif. Können privat Versicherte im Basistarif der privaten Krankenkasse ihre Versicherungsprämien nicht bezahlen, wird der Beitrag auf die Hälfte verringert. Ist auch dies nicht machbar für die Versicherten wird ein Mindestbetrag von den Sozialhilfeträgern bezahlt.

Klärungsbedarf gibt es noch bei der Konvergenzklausel, diese begrenzt mögliche Zusatzbelastungen der Länder für das Gesundheitswesen auf maximal 100 Millionen jährlich. Hierüber wurde bisher am lautestes gestritten.

 

Das Insolvenzrecht für gesetzliche Krankenkassen wurde entfernt, dies wird durch ein eigenes Geetz geregelt werden.

Gestrichen wurde auch der 500-Millionen-Rabatt für Apotheken. Durch Höchstpreise sollten Einsparungen in dieser Höhe generiert werden, anstatt dessen wurde der Kassenrezept-Rabatt von 2 Euro auf 2,30 Euro geändert. Die Belastung der Apotheken soll dadurch um circa 350 Millionen reduziert werden. Näheres wird Ihnen auch eine Beratung in Ihrer Aphotheke nahebringen.

Artikel zur

Gesundheit

von Mat

Kommentar hinterlassen