Frühling: Start der Allergiezeit

Die Allergie im Frühling — ein absoluter Stimmungskiller
In den vergangenen Jahren hat bei den Menschen durch die ständig anwachsenden negativen Umwelteinflüsse die Allergiebereitschaft extrem zugenommen und macht vor keinem halt, weder vor Kindern, Männern, Frauen, alten und jungen und mittelalten Menschen. Besonders die Allergie im Frühjahr mit dem allseits bekannten Heuschnupfen, dem manchmal damit in Verbindung stehenden Heuasthma und aus dem Heuschnupfen bzw. der Allergie - auch Rhinitis allergica oder auch Pollinosis genannt - heraus kristallisierten Nahrungsmittelallergie macht vielen Menschen zu schaffen und macht ihnen das früher so heiß ersehnte Frühjahr so richtig madig. Der Mensch ist ständig müde und ständig schlapp, kann nachts nicht schlafen, die Augen jucken und tränen, es besteht ein Juckreiz an der Haut, man fängt an zu Husten und bekommt keine Luft mehr, man schnieft und prustet was das Zeug hält und dem “Guten” noch nicht genug, plötzlich kann man seine heiß geliebten Äpfel und Orangen und noch so einiges anderes mehr (das sind die so genannten Kreuzallergien), was bis dato zum Speiseplan gehört hat, nicht mehr essen ohne das Gefühl zu bekommen, in der nächsten Sekunden zu ersticken, weil der Hals schlagartig anschwillt. Und wer ist dafür verantwortlich — Mutter Natur —.

Pünktlich im Februar (manchmal auch früher wie in diesem Jahr, wo es ein sehr sehr warmer Winter war) wenn die ersten Bäume, Kräuter, Gräser und Getreidesorten ihre Knospen zeigen, setzt der Pollenflug ein. Die stärksten Allergie auslösenden Bäume sind die Erle, die Birke, die Buche, die Hasel und die Weide sowie daraus entstandene Mischlinge. Die Pollenkörner dieser Übeltäter - also windbestäubter Pflanzen - sind in der Blütezeit vor allen Dingen im Frühjahr und Sommer in sehr hoher Konzentration in der Luft; diese Pollen können vom Wind bei trockenem Wetter mehrere Hundert Kilometer weit getragen werden. Bei Kontakt der Pollen mit den Schleimhäuten von Augen oder Atemwege tritt meist schlagartig die Reaktion bei den Menschen auf, wie sie oben beschrieben wurde. Helfen können da zum Beispiel spezielle Medikamente, die kurzfristig genommen werden können - d.h. bei nur manchmal kurz auftretenden Phasen des Heuschnupfens - oder man kann auch eine Hyposensibilisierung bei einem Hautarzt oder bei seinem Hausarzt durchführen lassen, die über mehrere Jahre geht. Bevor man allerdings so eine Hyposensibilisierungsbehandlung machen läßt, wird natürlich als erstes vom behandelnden Arzt ein Allergenbestimmung (durch einen entsprechenden Bluttest oder / und durch Allergiepflaster etc. durchgeführt, um heraus zu finden, gegen welche Allergene der Betroffene überhaupt allergisch ist. Wenn das geklärt ist, bekommt der Betroffene durch die Hyposensibilisierungstherapie in sehr kleinen Dosen regelmäßig das entsprechende Allergen eingespritzt um damit den Körper zu einer Abwehrreaktion zu erziehen. Daneben gibt es auch unterstützend antiallergisierende Augentropfen und Nasenspray um die gröbsten Beschwerden zu lindern. Als erstes und das ist auch natürlich das günstigste Mittel einem schwerwiegenden Allergieschub aus dem Wege zu gehen, ist zu versuchen erst gar nicht erst in den Kontakt mit den Allergieauslösern zu gelangen. Das heißt, man sollte sehen, dass nicht gerade eine Birke - oder natürlich einer von den anderen oben erwähnten Bäumen - vor den Wohnräumen angesiedelt ist. Zudem sollte nachts das Fenster möglichst geschlossen gehalten werden, denn bereits am frühen Morgen fliegen die ersten Pollen wieder durch die Gegend und dringen somit auch in den Schlafbereich hinein. Am Abend sollten vor dem zu Bett gehen die Haare gewaschen werden und auch die am Tag getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufgehoben werden, da diese noch die Pollen an sich haften haben. Beim Autofahren sollten auch die Fenster während der Fahrt geschlossen sein und die Lüftung ausgeschaltet sein, es sei denn das Fahrzeug hat einen speziellen Pollenfilter. Der Rasen vor dem Haus (besonders wenn es das eigene ist) sollte immer schön kurz sein, damit er ja nicht blühen kann. Starke Allergiker sollten auch Teppichböden und Vorhänge in der eigenen Wohnung vermeiden, da auch sie die Pollen förmlich anziehen. Wenn man diese punkte alle beachtet, der kann seine Allergie einigermaßen gut im Griff haben.

Artikel zur

Gesundheit

von Mat

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