1f4c Diät » Gesundheit-Ratgeber » Gesundheitsblock

Archiv für die Kategorie 'Diät'

Ernährungsumstellung

Umstellung der Ernährung
Eine Ernährungsumstellung kann aus mehreren Gründen notwendig werden. Wer sein Gewicht dauerhaft reduzieren möchte, wird um eine Ernährungsumstellung, mit Verzicht auf Zucker und Fett, nicht herum kommen. Im Vordergrund einer richtigen Ernährung stehen Vollkornprodukte, Gemüse und Obst. Seine Ernährung zu ändern kann aber auch gesundheitliche Gründe haben. Bei Diabetes muss ein ausgearbeiteter und dem Patienten angepasster Diätplan strikt eingehalten werden, sonst drohen immense gesundheitliche Schäden. Bei Osteoporose sind eine kalziumhaltige Ernährung und der Verzicht auf Kaffee, Zucker und Alkohol sehr wichtig. Ein Allergiker, der auf viele, in Lebensmitteln enthaltene Stoffe reagiert, ist ebenfalls gezwungen, seine Ernährung umzustellen. Damit solch eine Umstellung aber gelingt, ist eine intensive Auseinandersetzung mit der „richtigen Ernährung“ notwendig. Die Hilfe eines Arztes sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden und wenn nötig auch die Unterstützung einer Ernährungsberaterin. Eine Kuhmilchallergie kann nur dann in den Griff zu bekommen sein, wenn auf sämtliche Lebensmittel, die aus Kuhmilch bestehen oder auch nur in geringen Mengen Kuhmilch enthalten, verzichtet wird. Solch ein Verzicht fällt nicht immer leicht. Unterstützung bei einer Ernährungsumstellung können Familie und Freunde sein. Wichtig ist bei einer Ernährungsumstellung aber auch das eigene Essverhalten. Schnelles Essen unter Zeitdruck sollte man unterlassen. Langsames Speisen und gutes Kauen sättigen eher und belasten Magen und Darm nicht so. Beim Einkauf ist es besser auf fettarme und zuckerfreie Alternativen zurückzugreifen. Geflügelfleisch ist viel magerer als andere Fleischsorten und genauso schmackhaft. Auf die versteckten Fette, die sich in diversen Wurstwaren, in Käse, Aufläufen oder Gratins verbergen, sollte man besonders achten. Das regelmäßige Trinken von 2-3 Litern Mineralwasser oder zuckerfreien Säften gehört ebenfalls zu einer Ernährungsumstellung. Eine Ernährungsumstellung bedeutet immer, sich von lieben und leckeren Gewohnheiten zu verabschieden und das ist nicht ganz leicht. Doch sobald die gesundheitlichen Beschwerden nachlassen oder die Pfunde purzeln weiß man, dass der beschrittene Weg der richtige ist.

Artikel zum Thema Gesundheit von Mat

Abnehmen mit Sport

2185

Abnehmen? Ohne Sport geht es auch, mit ist es leichter!

Immer wieder werden Leser von Gesundheitsmagazinen darauf aufmerksam gemacht, dass es in Deutschland immer mehr übergewichtige Kinder, aber auch Erwachsene gibt. Als Hauptgrund dafür wird meistens eine falsche Ernährung und mangelnde Bewegung angegeben. Die Betroffenen stürzen sich meistens von einer Diät in die andere und können, sobald sie sich wieder “normal” ernähren, das Gewicht nicht halten, da der bekannte JoJo-Effekt einsetzt. Um effektiv abzunehmen und das Gewicht anschließend zu halten, sollte eine Nahrungsumstellung, sowie sportliche Betätigung im Vordergrund stehen. Jedem ist bewusst, dass sich Sport am Besten zum Abnehmen eignet und auch die Lebensqualität nicht nur unbeachtlich verbessert. Sport eignet sich besonders deshalb so gut, weil durch die Betätigung der tägliche Kalorienverbrauch erhöht wird und durch den Muskelaufbau die Fettverbrennung verbessert wird. Doch niemand sollte sich nun einfach so in sportliche Aktivitäten stürzen. Gerade Menschen, die längere Zeit keinen Sport getrieben haben und über 30 sind, sollten sich zunächst bei Ihrem Arzt erkundigen, ob und welche Sportarten für sie geeignet sind um spätere Komplikationen zu vermeiden. Auch sollte man langsam anfangen. Zum Beispiel sollte man lieber Treppen steigen, anstatt den Aufzug zu nutzen. Oder lassen Sie doch einmal das Auto stehen, wenn Sie nur eine Kleinigkeit zu besorgen haben, oder nehmen Sie einmal wieder das Fahrrad, um zum Arbeitsplatz zu gelangen, wenn es denn die Entfernung zulässt.

Eine weitere Alternative ist es, ein Fitnessstudio zu besuchen. Hier kann der jeweilige Trainer anhand der ärztlichen Aussagen ganz leicht ein passendes Programm für Sie zusammenstellen, das Sie Ihrem Ziel näher bringen soll. Wer es nach ärztlicher Beratung alleine angehen will, sollte sich nun noch die geeignete Sportart aussuchen. Das heißt, der angehende Sportler sollte sich eine Sportart aussuchen, die ihm/ihr Spaß macht und die ihn/sie nicht allzu sehr überfordert, denn sonst lässt der Muskelkater nicht lange auf sich warten. Empfehlenswert für Anfänger sind z.B. Sportarten wie Walking, leichtes Jogging oder auch Schwimmen. In einer Gruppe lässt es sich leichter durchhalten, also suchen Sie sich Bekannte, die das gleiche Ziel verfolgen und üben Sie die sportliche Betätigung gemeinsam aus. Falls Sie keine Bekannten mit diesem ziel haben, bietet es sich an, an Sportgruppen teilzunehmen. Es gibt unzählige Sportvereine, aber auch in Fitness-Centern werden Kurse, wie z.B. Aerobic oder Problemzonengymnastik angeboten. Oder erkundigen Sie Sich im Fahrrad Forum und treiben Sie Fahrrad-Sport.

Egal, welchen weg Sie auch wählen, wir wünschen Ihnen viel Spaß und gutes Gelingen, damit auch Sie bald sagen können: „Dank Sport konnte ich abnehmen!“

Artikel zum Thema Gesundheit von Mat

Diät? Abnehmen? Ja, aber richtig

Was is(s)t denn schon normal?
-”Willst du ein Bonbon?”
-”Nein, ich esse kein Zucker, ich mache gerade die Atkins-Diät.”
-”Atkins-Diät? Was ist denn das?”
-”Ich esse nur noch Fett und Eiweiß, aber nur so wenige Kohlenhydrate wie möglich.”
-”Und bringt das was?
-”Ja, ich habe schon 4 Kilo abgenommen”
-”Ist das nicht irgendwie schädlich?”
-”Keine Ahnung, ist mir auch egal, hauptsache nicht zu dick.”

Kommen Ihnen solche Gespräche nicht irgendwie bekannt vor? Wie viele Diäten kennen Sie? Wußten Sie schon, dass es über 1.000 verschiedene Diäten gibt? Manche davon bringen etwas, andere sind schädlich wenn nicht gar im schlimmsten Falle tödlich. Diäten werden sowohl mit medizinischem Hintergrund (bei Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Gicht u.a), als auch zur Gewichtsreduzierung eingesetzt.

Seit Hippokrates versteht man unter einer Diät eine dauerhafte oder längerfristige Auswahl von bestimmten Nahrungsmitteln (zum Beispiel Fett und Eiweiß an Stelle von Kohlenhydraten), meist aus gesundheitlichen, aber auch aus ästethischen und immer wieder auch krankhaften Motiven.

Diäten sind aber auch ein gutes Marktsegment der Lebensmittelindustrie. Produkte mit Süßstoffen anstelle von Zucker und teilweise noch unerforschten “gesunden” Zusatzstoffen werden mit den Zusätzen “Delight”, “Fit”, “Active” u.v.m angeboten, in der Hoffnung von schön- und gesundheitsbewußten Menschen gekauft zu werden. Außerdem schlagen die einschlägigen Frauen- und Männerzeitschriften großes Kapital aus Diäten und denken sich jeden Monat “neuartige Schlankheitskuren und Diäten zum noch schnelleren und garantiert dauerhaftem” Abnehmen an.

Gleichzeitig toben Lebensmittelskandale und EU-Beschlüsse, was der Lebensmittelindustrie natürlich in den Kram passt. Sie setzt bei der Verunsicherung und der Angst der unsicheren Essenden an und bringt z.B. Limonaden und sogar Biere an, die “garantiert ohne Freie Radikale” sind. Parallell dazu tauchen immer mehr Abnehmshows im Privatfernsehen auf, in denen oftmals kranken Extremfällen beigebracht wird wie man normal isst.

Doch was isst denn nun normal?

Ein simpler, dem sich im Schlankheitswahn befindenden Diätsjünger wahrscheinlich viel zu simpel und einfach vorkommender, Vorschlag des gesunden Menschenverstandes, den auch Ärzte immer wieder wiederholen: “Lassen Sie den Quatsch mit der Kohlsuppen- (Atkins, Low-Fat, Glyx, sonstwas)-Diät (außer Sie haben irgendeine Krankheit die auf diese Art und Weise behandelt werden kann) und stellen Sie stattdessen auf “Gesund” um, treiben Sie Sport, benutzen Sie das gute alte Treppenhaus statt des Aufzuges, gehen Sie die paar Meter doch mal zu Fuß. Warten Sie auf den Hunger, essen Sie langsam und setzen sich Sie sich dabei hin, lassen sie die Fertigpaella aus der Tiefkühltruhe am besten genau dort. Brauchen Sie wirklich 2 Biere hintereinander? Müßen es morgens denn immer Eier und Speck sein? Und wenn ja, warum 3 Portionen? Kurz: Lernen Sie zu genießen.

Der menschliche Körper braucht Dinge wie Fett und Zucker. Ohne würden wir sterben. Wir brauchen natürliche Vitamine. Fünfmal täglich Obst oder Gemüse, das dürfte zu schaffen sein. Selbst Fleisch und Fisch kann man essen (außer man ist Vegetarier). In Kombination mit frischem Gemüse ist alles erlaubt. Und dazu: Viel trinken. Am besten Wasser. Man kann auch “sparen”: 6 Bananen z.B. haben die “Dichte” eines Schokoriegels.

Fazit: Diäten machen Sinn, keine Frage. Aber sie machen das hauptsächlich für Leute, die nur eingeschränkt essen können, z.B wegen bestimmten Krankheiten oder Allergien. Der Rest kann unbeschwert essen.Abnhemen geht trotzdem.

Das isst normal.

1f8c

Artikel zum Thema Gesundheit von Mat

Zwei auf einen Schlag - oder Aufhören zu Rauchen und nicht zunehmen

In ein bis zwei Jahren soll ein neues Mittel auf den Markt kommen, welches Übergewichtigen erleichtern soll Gewicht zu verlieren.
Gleichzeitig soll das Suchtzentrum im Gehirn beeinflusst werden, so das es Abhängigen von Nikotin oder Alkohol helfen könnte.
Das Mittel Rimonabant wurde bereits an über 1000 Patienten mit Übergewicht getestet.
Es wurden Gruppen gebildet, die erste Gruppe nahm für 1 Jahr Rimonabant – die Probanden nahmen bis zu 9 Kilo ab, die andere Gruppe bekam ein Placebo (Tablette ohne Wirkung) und nahm im Schnitt nur ca. 2,5 ab.

Selbstverständlich ist die Pille nicht alleine dafür zuständig, der Mensch selber muss auch etwas Engagement mitbringen. So ist eine Änderung des Lebenswandels unumgänglich, mehr Bewegung und gesündere Ernährung sind hier die treffendsten Schlagworte.

Das so genannte Endocannabinoid-System im Gehirn wird durch das Mittel Rimonabant blockiert, welches an der Regulierung der Nahrungsaufnahme und des Stoffwechsels beteiligt ist. Das Suchtverhalten soll auch beeinflusst werden (Nikotin und Alkohol).

„Der Wirkstoff ist offensichtlich genau auf jene Patienten zugeschnitten, die sowohl an Fettsucht leiden als auch Raucher sind“, so Robert Anthelli von der Universität von Cincinnati, der die Studie mit den Rauchern leitete. Hinweise auf zentrale unerwünschte Wirkungen gebe es nicht, berichten die Wissenschaftler. Die Details der Studienergebnisse wurden beim Jahrestreffen des American College of Cardiology in New Orleans präsentiert.

Da ja viele Raucher Ex-Raucher nach dem Aufhören an Hungerattacken leiden bzw. gelitten haben wäre dieser Wirkstoff natürlich gerade für diese Gruppe interessant, da ansonsten eine Diät anstehen dürfte..

Artikel zum Thema Gesundheit von Mat

Nasenspray als Appetitzügler

In Amerika wird gerade ein Appetit zügelndes Nasenspray entwickelt. Der Hersteller Compelis Pharmaceuticals arbeitet an dem Spray, welches den Geruchs- und Geschmackssinn beeinträchtigen soll und dadurch zu einem reduzierten Konsum an Nahrung führen soll.

In 2007 sollen Tests an Menschen beginnen, die Zulassung wird für den Zeitraum ab 2010 ( drei Jahre nach Beginn der Tests) erwartet.

Weitere Infos in englisch hier

Artikel zum Thema Gesundheit von Mat

0