Bluthochdruck
Bluthochdruck
Bluthochdruck, oder auch medizinisch Hypertonie ist zu einer regelrechten Volkskrankheit geworden. Laut Hochdruckliga liegt der optimale Blutdruck bei 120/80Hgmm. Geringe Abweichungen sind in der Regel nicht behandlungsbedürftig, deutlich erhöhte Werte jedoch schon. Die Problematik an der Hypertonie liegt leider darin, dass die Krankheit viele Jahre lang ohne irgendwelche Beschwerden vorschreiten kann und so meist unbemerkt bleibt. Der größte Teil der Erkrankungen werden meist durch Zufall bei einer Routineuntersuchung festgestellt. Das größte Problem stellt nämlich nicht der Bluthochdruck als solches dar, sondern die daraus resultierenden, weiteren Erkrankungen.
Worin die Ursache für den Bluthochdruck liegt, lässt sich in den meisten Fällen leider nicht genau feststellen. Kann man keine offensichtlichen organischen Erkrankungen als Grund für den Bluthochdruck erkennen, spricht man von einer primären Hypertonie. Tatsache ist allerdings, dass Bluthochdruck praktisch jeden treffen kann. Eine andere Tatsache ist auch, dass bestimmte Gruppen von der Erkrankung häufiger betroffen sind. Diese Gruppe nennt man Risikogruppe. Dazu gehören unter anderem Personen mit Übergewicht, Personen, die häufig großem Stress ausgesetzt sind, Personen, die einen zu hohen Salzkonsum haben, sowie Personen, wo die genetische Veranlagung und somit eine erhöhte Neigung zur Hypertonie gegeben ist. Eine andere Art des Bluthochdrucks ist die sekundäre Hypertonie. Hier liegt der Grund in einer bestimmten Vorerkrankung. Meist ist der Verursacher eine Erkrankung der Nieren.
Wie bereits erwähnt, verursacht Bluthochdruck oft jahrelang gar keine Beschwerden und die Betroffenen wissen nichts von ihrer Erkrankung. Dabei ist gerade bei der Hypertonie ist es sehr wichtig, dass die Erkrankung so früh wie möglich behandelt wird, um Folgeerkrankungen vermeiden zu können. Zu den Folgeerkrankungen gehören nicht selten Schlaganfall und Schäden an anderen Organen, wie Herz und Niere. Bluthochdruck kann aber durchaus mit Symptomen einhergehen. Wenn man diese Symptome zu deuten weiß, hat man bereits schon halb gewonnen. Beim Auftreten folgender Symptomen ist ein Arztbesuch mehr als angebracht. Kopfschmerzen , Schwindelgefühl, Nervosität, Müdigkeit, Kurzatmigkeit.
Um eine zuverlässige Diagnose stellen zu können, müssen diverse Untersuchungen durchgeführt werden. Hierzu zählt als erstes, die Blutdruckmessung. Allerdings reicht hier eine einzige Messung für eine Diagnose nicht aus. Zuverlässige Ergebnisse liefern nur Langzeitmessungen, wo mindestens 24 Stunden lang der Blutdruck in regelmäßigen Abständen gemessen und registriert wird. Auch mehrere Messungen können dem Arzt deutlich bessere Hinweise liefern. Weitere Untersuchungen können die Diagnose unterstützen. Dazu gehören Laboruntersuchungen von Blut und Urin. Damit der Arzt zwischen primären und sekundären Bluthochdruck eine klare Grenze ziehen kann, ist meist auch eine schmerzlose Ultraschalluntersuchung der Nieren erforderlich.
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