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Archiv für Februar, 2007

Gesunde Ernährung leicht gemacht!

Tausche Pfunde gegen Traumfigur. Die Ernährung spielt eine immer wichtigere Rolle, sowohl für Erwachsen, aber auch insbesondere für Kinder. In Zeiten von Fastfood Restaurants an jeder Straßenecke, “All you can eat”-Angeboten und dem schnellen Backfischbrötchen für zwischendurch fällt die Entscheidung, ob man nun besser zuhause kocht oder doch mal schnell ins Fastfood-Restaurant um die Ecke geht nicht leicht. Dabei haben Filme wie “Super Size Me” gezeigt, dass es nicht ungefährlich ist, sich ausschließlich von Fastfood zu ernähren. Warum nicht öfter kochen? Wer meint, dass er das nicht könne, sollte dann vielleicht den Griff zu Kochbüchern versuchen. Kochbücher neu kaufen? Nur um es dann “ab und zu” zu benutzen? Muss nicht sein. Ein Blick in das alte Bücherregal reicht schon. Alte Bücher, die sowieso nicht mehr gelesen werden könnte man ja tauschen gegen Koch- oder Rezeptbücher. Wie? Auf Hitflip. Hier werden alle Bücher dann mittels der ISBN erfasst und zum Tausch in der eigenen Online-Bibliothek freigegeben. Mit einer Verrechnungseinheit (Flips), die man erhält, wenn jemand den Artikel aus seiner Bibliothek haben möchte kann man dann Kochkurs-Bücher, Koch-DVDs oder aber Hör-Kochbucher ertauschen. Der Gang in den teuren Fachhandel ist also nicht mehr nötig, obwohl das dem Körper auch sicher gut tun würde. “Selber kochen” ist gesund, macht schlanker und zudem noch jede Menge Spaß und fördert die Gemeinschaft - man denke an unterhaltsame Kochabende mit Freunden!

Artikel zum Thema Gesundheit von Mat

Erkältung -Anzeichen und Gegenmittel

Die Erkältung, auch als grippaler Infekt bezeichnet, geht einher mit einer viralen Infektion der Bronchial-, Nasen- und Halsschleimhäute. Zusätzlich können auch bakterielle Infektionen auftreten. Der Unterschied zwischen Bakterien und Viren liegt vor allem in ihrer Größe und der Art ihrer Vermehrung und Versorgung. Viren sind um ein vielfaches kleiner als Bakterien und benötigen eine Wirtszelle, die sie ernährt. Durch den viralen Vermehrungsprozess werden körpereigene Zellen zerstört, wie zum Beispiel Schleimhautzellen. Bakterien hingegen besitzen einen eigenen Stoffwechsel und können sich somit unabhängig vermehren. Ihre Stoffwechselprodukte jedoch sind für den menschlichen Körper wie Gift und machen ihn krank. Für den Betroffenen ist es unerheblich, ob er von Viren oder Bakterien befallen ist, er spürt den Unterschied nicht. Für die Medikation hingegen ist es durchaus ein wichtiges Kriterium.

Die Gabe von Antibiotika wirkt sich nur auf Bakterien aus, stoppt den Vermehrungsprozess und zerstört die Zellwände der vorhandenen Bakterien. Da Viren keine Zellwände besitzen, bleiben Antibiotika bei rein viralen Infekten wirkungslos. Dennoch wird bei Erkältungskrankheiten okkasionell ein Antibiotikum verschrieben, da ein simultaner Befall durch Viren und Bakterien vorkommen kann.

Bei einer Erkältung sind vorwiegend die Atemwege betroffen, wodurch Symptome wie beispielsweise Halsschmerzen, Husten und Schnupfen auftreten. Hinzu kommen Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Frieren oder Fieber. Ein Erwachsener leidet im Durchschnitt drei bis vier mal Jahr unter solchen Symptomen.

Erkältungskrankheiten treten im Winter häufiger auf als im Sommer. Dies hat verschiedene Ursachen. Zum einen nimmt durch die Kälte die Durchblutung der Extremitäten sowie der Nase stark ab um Energie zu sparen und die Versorgung lebenswichtiger Organe sowie die Körperkerntemperatur aufrechtzuerhalten. Die Schleimhäute kühlen aus. Die eingeatmete Luft wird nicht mehr sorgsam genug gereinigt, befeuchtet und angewärmt. Dadurch kann es passieren, dass Viren nicht mehr ausreichend bekämpft werden und sich in den Schleimhäuten festsetzen.
Zum anderen halten sich Menschen in der kalten Jahreszeit häufiger gemeinsam in geschlossenen Räumen auf, was die Erregerübertragung begünstigt.
Durch Stress oder ungünstige Ernährung kann das Immunsystem aber auch in anderen Jahresabschnitten geschwächt werden, wodurch Erkältungen auftreten können.

Die Erreger werden durch Tröpfchen weitergegeben, die beim Husten, Niesen oder Küssen entstehen können, aber auch Hautkontakte, wie z.B. Händeschütteln, können zu einer Übertragung der Viren führen. Zuerst befallen die Krankheitserreger die Nasen- und Rachenschleimhaut. Nach ein bis zwei Tagen Inkubationszeit treten die ersten Symptome in Form von leichtem Kratzen im Hals oder Heiserkeit auf. Es kommt zu einer Entzündung der Schleimhäute mit daraus resultierenden Schluckbeschwerden. Der zunächst trockene Reizhusten, der Schmerzen verursacht und den Schlaf stört, geht in einen schleimabsondernden Husten über. Dies deutet darauf hin, dass die Bronchien von den Erregern befallen sind. Der schleimabsondernde Husten ist zunächst noch unproduktiv, da der Schleim zu zäh ist, um abtransportiert zu werden. Hinzu kommt ein Anschwellen der Nasenschleimhäute, die Nase ist verstopft und die Betroffenen leiden unter Schnupfen. Dazu gesellen sich bei weiterem Fortschreiten in den meisten Fällen Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Unwohlsein. Auch Fieber kann auftreten, welches in der Regel 39°C nicht überschreitet.

Das Immunsystem wird aktiv und bekämpft die Viren. In dieser Phase besteht die Gefahr, dass sich eine bakterielle Infektion im Körper ausbreitet. Dies kann zu Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis, Mittelohrentzündung bis hin zur Lungenentzündung führen.

In der Regel besiegt das menschliche Immunsystem eine Erkältung innerhalb von fünf Tagen bis einer Woche. Sollten die Symptome länger anhalten oder sich sogar verschlimmern, wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen.

Gegen Erkältungen existiert ein großes Spektrum an Hausmitteln, Ratschlägen und Arzneien. Ein interessanter und wichtiger Aspekt ist jedoch auch die Prävention, also Maßnahmen, einen Erkältungsausbruch zu verhindern.

Eine wichtige vorbeugende Maßnahme ist die Stärkung des Immunsystems durch eine ausreichende Zufuhr an Vitamin C. Die gängigen Ernährungsgewohnheiten in unserer Gesellschaft schließen einen Vitamin C Mangel jedoch beinahe aus. Eine ausgwogene, vitalstoffreiche Ernährung ist dennoch unverzichtbar für ein starkes Immunsystem. Empfohlen werden fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag. Als Maßstab für eine Portion kann eine Handvoll gewählt werden.

Ein Vermeiden von Orten, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten, ist ratsam, jedoch meist nicht umzusetzen. Handschuhe und ein bis zum Mund hochgezogener Schal verhindern eine Tröpfchenübertragung durch Niesen oder Husten sowie eine Virenübertragung durch das Berühren von Halte- oder Türgriffen, zum Beispiel in der U-Bahn. Häufigeres Händewaschen ist in der kalten Jahreszeit ratsam.

Das Immunsystem wird auch durch moderate sportliche Aktivitäten gestärkt. Drei mal in der Woche nicht zu anstrengendes Joggen an der frischen Luft verbessert die Vitalfunktionen des Körpers und hilft zudem noch, Stress abzubauen. Ausgedehnte Spaziergänge garantieren eine ausreichende Sauerstoffzufuhr, denn trockene Heizungsluft greift die Schleimhäute an.

Regelmäßige Saunagänge und Wechselduschen kräftigen die Immunabwehr, ebenso wie heiße Fußbäder, die die Durchblutung der Atemwege verbessern. Saunagänge sind jedoch bei einer akuten Erkrankung kontraproduktiv.

Alkohol und Nikotin sollten vermieden werden, da sie das Immunsystem schwächen. Grundsätzlich sollte man immer genügend trinken, ca. zwei Liter pro Tag. Tee und Säfte sind dabei empfehlenswert, Kaffee hingegen zählt nicht zur Immunprävention.

Ist die Erkältung bereits ausgebrochen, hilft ausreichende Flüssigkeitszufuhr, den Schleim dünnflüssig zu halten und seinen Abtransport zu erleichtern. Durch viel Schlaf wird dem Körper der Kampf gegen die Erkrankung erleichtert. Gegen fiebrige Zustände helfen Wadenwickel und Fieberzäpfchen. Zwiebel- oder Quarkwickel wirken entzündungshemmend und lindern Ohren- oder Halsschmerzen. Verschiedene Teesorten, wie z.B. Lindenblütentee, helfen den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten und haben eine lindernde Wirkung auf Fieber.
Gegen Halsschmerzen ist das Gurgeln mit Kochsalzlösung oder Salbeitee sowie das Lutschen von Halstabletten angebracht. Liegt kein Fieber vor empfehlen sich auch kalte Halswickel, die als lindernd und angenehm empfunden werden. Um die Mundatmung bei verstopfter Nase zu verhindern, sollten Nasensprays verwendet werden, die die Nasenschleimhäute abschwellen lassen. Warme Brustwickel und Bronchialtee lindern den Hustenreiz. Heiße Bäder mit Thymian- oder Eukalyptuszusätzen helfen ebenfalls, den Schleim zu lösen. Diese Zusätze lassen sich auch in einen Inhalator geben. Die medikamentöse Behandlung bei einer Erkältung mit Nasenspray, schleimlösenden Mitteln oder ASS bekämpft die schlimmsten Symptome.
Eine Grippeschutzimpfung hat auf virale Effekte leider wenig Auswirkung, ist jedoch hilfreich bei grippalen Infekten. Eine Grippeschutzimpfung vor der Influenzasaison empfiehlt sich vor allem für Menschen, die unter chronischen Krankheiten leiden und für ältere Personen.

Durch dieses Wissen sollte man sich gegen die kalte Jahreszeit wappnen können, Erkältungskrankheiten vorbeugen und bestehende Infekte schnellstmöglich in den Griff bekommen können

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